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Was ist Dolmetschen?

Dolmetschtechniken

Als Dolmetscher bedienen wir uns - je nach Situation - verschiedener Dolmetschtechniken:

  • Simultandolmetschen
    Der Dolmetscher überträgt das Gesagte mit Hilfe einer Simultandolmetschanlage während der Redner spricht. Diese Technik wird im Allgemeinen dann verwendet, wenn die Konferenz, der Kongress oder die Tagung relativ groß ist oder wenn mit mehr als zwei Sprachen gearbeitet wird. Pro Sprache arbeiten grundsätzlich zwei oder drei Konferenzdolmetscher in einer Kabine zusammen.

  • Konsekutivdolmetschen
    Der Dolmetscher überträgt das Gesagte in eine andere Sprache, nachdem der Redner seine Ausführungen beendet hat. Dabei kommt in der Regel keine Dolmetschanlage zum Einsatz. Diese Technik eignet sich besonders für Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl, wie etwa für Seminare, Produktpräsentationen oder Pressekonferenzen, bei denen der Dolmetscher nur in eine Sprache dolmetschen muss.

  • Verhandlungsdolmetschen
    Der Dolmetscher überträgt das Gesagte zwischen zwei oder mehr Gesprächspartnern hin und her. Dabei dolmetscht er einzelne Sätze oder kurze Sinnabschnitte. Diese Art des Dolmetschens kommt vor allem bei Geschäftsverhandlungen, Werksführungen oder vor Gericht zum Einsatz.

  • Flüsterdolmetschen
    Es gibt zwei unterschiedliche Varianten des Flüsterdolmetschens. Bei maximal zwei Zuhörern sitzt der Dolmetscher hinter den Zuhörern und dolmetscht das Gesagte leise simultan. Bei Führungen benutzt der Dolmetscher eine sogenannte "Flüsteranlage" (Personenführungsanlage), die aus einem Mikrofon und Empfängern besteht. Auch bei dieser Spielart des Dolmetschens werden mindestens zwei Dolmetscher benötigt. Flüsterdolmetschen kommt nur für sehr kleine Veranstaltungen oder für Verhandlungen in Betracht.

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